Vom Tal des Río Júcar nach Segóbriga

 

Route von 110 Km Wegstrecke, einfach

Die Landschaft von Cuenca ist ausgesprochen reizvoll, zumal von hier aus viele attraktive Ausflugsziele gut zu erreichen sind. Unsere Exkursion führt in eine Natur, die wirklich die Bezeichnung "unberührt" verdient.

Man verlässt Cuenca auf der Staatsstraße N-400 in westlicher Richtung, welche vom Tal des Flusses Júcar in schier endlosen Serpentinen zum fast 2000 Meter über dem Meeresspiegel liegendem "Puerto de Cabrejas" führt. Die Fahrt ist ein Genuss erster Klasse, da sie durch eine heute unbewohnte Region führt, die durch eine ganze Reihe von sehenswerten Burg- und Kirchenruinen charakterisiert ist. Sehr empfehlenswert ist es auch, in dem Ort Carrascosa del Campo einen ausgiebigen Stopp einzulegen, denn hier ist eine Burgruine sowie eine aus der Gotik stammende Kirche mit wunderbarem Barockportal zu besichtigen.

Nach diesem Kunstgenuss geht's dann über den Santuario de Riánsares weiter nach Tarancón. Bei diesem Ort handelt es sich zwar um eine Industriestadt, doch lohnt sich ein Abstecher schon wegen des Schlosses der Monarchin María Cristina und der herrlichen gotischen Kirche allemal.

Verlässt man Tarancón über die N-III in östlicher Richtung, erreicht man nach etwa acht Kilometern eine Landstraße, die nach rechts abbiegt und die zu einem der schönsten Klöster der Region Kastilien-La Mancha führt: das Monasterio de Uclés

Der Weg nach Cuenca (über die N-III) entführt Ausflügler ins Altertum, denn in Saelices befinden sich die stattlichen Überbleibsel eines römischen Äquaduktes.