Die Costa del Sol im Visier

 

Route von ca. 89 Km Sonnenstrecke, einfach

Sonnen- und Wasserhungrige zieht es freilich zur Costa del Sol, und die "Sonnenküste" ist ja auch von Granada aus rasch erreicht: Man nimmt die N-323 in südlicher Richtung. Nachdem man durch den Vorort Armilla gefahren ist, gelangt man zu dem Hügel Puerto del Suspiro del Moro ("Seufzer der Mauren"), der sich 865 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Angeblich wandte sich hier der Maurenherrscher Boabdil mit Tränen in den Augen noch einmal zu seiner geliebten Stadt um, bevor er zusammen mit seinen Architekten Andalusien verließ.

Weiter geht's über die N-323 nach Beznar, und bei Velez de Benaudalla nimmt man die in die wildromantische Natur der Alpujarras hineinführende Straße (SE-21) nach Motril. Hier gibt es einen hübschen Fischer- und Sporthafen, der nicht zuletzt wegen seiner wunderbaren Lage zu Füßen des Küstengebirges einen Stopp lohnenswert macht. Besuchenswert sind auch die beiden prächtigen Kirchen des Städtchens, vor allem jene, die sich auf dem Hügel erhebt, wo sich in maurischen Zeiten die Residenz der Mutter Boabdils befunden hatte.

Ein Ort zum Träumen ist die von den Phöniziern gegründete Stadt Almuñecar, die man über die N-340 erreicht, nachdem man das anmutige Städtchen Salobreña mit seinen schönen weißen Gebäuden passiert hat. Bekannt ist Almuñecar hauptsächlich wegen seines Seebads.

Nimmt man die N-340 in Richtung Osten, erreicht man über den kleinen Fischerort Calahonda den Ort Castell de Ferro, dessen Bewohner vom Fischfang, aber auch vom Gemüseanbau leben. Eine weitere Erwerbsquelle stellt der Fremdenverkehr dar - dank des angenehmen, sich lang hinziehenden Strandes. Fotografierenswert ist auch der maurische Burgturm, der Castell de Ferro überragt.