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Küste der Orangenblüte |
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Rundreise von ca. 350 km Wegstrecke Die Rundreise beginnt in der Provinzhauptstadt Valencia. Man nimmt die N-221 in südlicher Richtung, welche dann nach ca. 10 Km in die CV-500 übergeht. Die wildromantische Landstraße führt durch den Naturschutzpark El Saler und dem Reisanbaugebiet um den Albufera-See. "Kleines Meer" nannte man diese zwanzig Kilometer südlich von Valencia gelegene Lagune, die durch eine Sandbank vom Mittelmeer getrennt wird und eine Wassetiefe von nur ein bis zwei Meter aufweist. In römischer Zeit umfaßte der Süßwassersee noch eine Fläche von 30.000 Hektar. In den letzen zwei Jahrhunderten wurde Hektar um Hektar trockengelegt, um Land für den Reisanbau zu gewinnen. Heute hat sich seine Fläche auf 2.100 Hektar reduziert. Damit zählt die Albufera aber immer noch zu den vier bedeutendsten Feuchtgebieten ganz Spaniens. Am südöstlichen Rand der Albufera besuchen alljährlich tausende von Touristen El Palmar. Hier haben die Barrracas überdauert, die aus Schlammerde erbaut wurden und deren Dächer man mit Reisstroh deckte. Weiter geht es auf der Küstenstraße vorbei an Orangen- und Reisplantagen bis man bei Cullera auf die Nationalstraße N-332 stößt. Dieser Richtung Alicante folgend, bis nach ca. 60 Km Fahrt entlang der "Küste der Orangenblüte" der Badeort Jávea kommt. Die 14.000-Einwohner-Stadt Jávea, die an der Südflanke des Cabo San Antonio liegt ist besonders beliebt bei Aktivurlaubern. Bei Altea, dessen schöne Altstadt besonders von Künstlern geschätzt wird, verlassen wir die Küste um den Rückweg nach Valencia über Guadalest, Játiva und Buñol einzuschlagen. Nach Guadalest gelangt man über die CV-70 und CV-755. Von hieraus sollte man sich den unvergesslichen Blick auf den nahe gelegenen Stausee nicht entgehen lassen, bevor man sich in Játiva, man erreicht die Stadt über die Nationalstraße N-340, düstere Legenden über den damaligen Bourbonenkönig erzählen lässt. Letzte Station vor Valencia ist Buñol. Durch seine Tomatina (Tomatenschlacht-Fiesta) gelang dieser Ort zu internationalen Bekanntheitsgrad.
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