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Idealer Ausgangspunkt, um auf den Spuren Don Quijotes durch die Mancha zu reisen |
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Zwischen den Flüssen Río Jabalón und Río Guadiana thront sie, gute 630 Meter über dem Meeresspiegel: Ciudad-Real, die "Königliche Stadt". Die etwa 50.000 Einwohner zählende Provinzmetropole ist das Zentrum der Mancha, jener Region Spaniens, in der legendäre Don Quijote beheimatet war. Zwar finden sich von der ehemals glanzvollen Geschichte Ciudad Reals nicht mehr allzu viele Zeugnisse, doch ist die "Königliche Stadt" schon allein wegen ihrer Lage ein idealer Ausgangspunkt, um auf den Spuren Don Quijotes durch die Mancha zu reisen. Von den einst mächtigen Mauern, die Ciudad Real umgaben, findet sich heute nur noch ein Bruchstück, die "Puerta de Toledo" ("Tor von Toledo") aus dem 14. Jahrhundert. An den beiden Seiten des im Mudéjar-Stil errichteten Stadttores, das den Rang eines Nationaldenkmals genießt, erheben sich zwei sehenswerte, quadratische Türme. Einen Besuch wert ist unbedingt auch der Eingangsbogen des Alcázar Real, der an der Stelle erbaut wurde, wo sich in früheren Zeiten das Ende des Judenviertels befand. Dieses Judenviertel war eines der größten Spaniens überhaupt; Reste davon sind im Provinzmuseum von Ciudad Real zu besichtigen. Zu den wichtigsten Exponaten des Museums zählen die Tür einer Synagoge, und darüber hinaus beherbergt das Provinzmuseum zahlreiche Funde aus dem Paläolithikum, dem Ende der Bronze- und Eisenzeit. Besonderes Augenmerk verdienen zudem einige wertvolle Kunstwerke, zum Beispiel eine Ölmalerei auf Leinwand von Antonio López García, Ubeda sowie Gregorio Prieto. Wer sich für moderne Kunst interessiert, sollte auf jeden Fall der Abteilung für zeigenössische Plastik im Provinzmuseum von Ciudad Real einen Besuch abstatten.
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