Hauptsitz des Santiago-Ordens
"Conca" - so nannten die alten Römer die Hauptstadt der Provinz Cuenca, und auch die Westgoten fanden Gefallen an der Stadt. In späterer Zeit gelangte Cuenca in den Besitz der Mauren. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts - im Jahr 1177 - eroberte der katholische Monarch Alfons VIII. den heutigen Bischofssitz. Die in der Region Kastilien-La Mancha gelegene Stadt genoss aufgrund ihrer Grenzlage zahlreiche Sonderrechte, und es war eine besondere Ehre für Cuenca, als es von den gottesfürchtigen Rittern des Santiago-Ordens zum Hauptsitz erkoren wurde.