Reizvoller mittelalterlicher Flair

 

Hoch über den beiden Tälern der Flüsse Río Júcar und Río Huécar erhebt sich auf dem schroffen Felsgestein der Serranía de Cuenca die Provinzmetropole Cuenca, die aufgrund ihrer traumhaften Lage zu den schönsten Städten der Iberischen Halbinsel überhaupt zählt.

Knapp eintausend Meter über dem Meeresspiegel thront sie, die 42.000-Einwohner-Stadt mit ihrem reizvollen mittelalterlichen Flair, und wer einmal ihre weltbekannten "Hängenden Häuser", die so genannten Casas Colgadas, bestaunt hat, wird diesem malerischen Stadt-Kleinod gewiss die Treue halten.

Wer Cuenca besucht, wird sich gleich ins Mittelalter zurückversetzt fühlen, denn das alte Zentrum der Stadt lockt mit sehenswerten Bauwerken, die den Reiz vergangener Jahrhunderte bewahrt haben. Wunderschön sind die Fassaden der mittelalterlichen Adelspaläste, an denen die Wappen der stolzen Besitzer prangen. Von den kulturhistorisch interessanten Sakralbauten verdient die gotisch-normannische Kathedrale besondere Beachtung. Zudem eignet sich die Provinzhauptstadt auch bestens als Ausgangspunkt für tolle Ausflüge, wobei ein Reiseziel schon an dieser Stelle besonders hervorgehoben sei: das 36 Kilometer von Cuenca entfernte Felslabyrinth "Ciudad Encantada" (zu Deutsch: "Verzauberte Stadt"). In dieser surrealistisch anmutenden Landschaft - man könnte beinahe glauben, der exzentrische Maler Salvadore Dalí hätte sie erschaffen -, die zum Träumen und Fantasieren einlädt, entstand der Film "Conam" mit Arnold Schwarzenegger.