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Capilla Real (Grabkapelle der Katholischen Könige) Die aus Carraramarmor gefertigten Grabmäler der Katholischen Könige Ferdinand und Isabella stammen von dem Italiener Domenico Fancelli (1522), während die Grabmäler Johanna der Wahnsinnigen und Philipp des Schönen Werke von Bartolomeo Ordóñez sind. Sehenswert ist auch das reich dekorierte Gitter, das diese Grabmäler eingrenzt. Eine wahre Augenweide ist der holzgeschnitzte Flügelaltar von Felipe Vigarny, der sich hinter den Grabmälern befindet. Auf ihm erheben sich die von Diego de Siloë geschaffenen Skulpturen der Katholischen Könige. Weitere beeindruckende Altäre befinden sich in den zwei Querschiffen der Capilla Real; ihr Schöpfer war kein Geringerer als Alonso de Mena. Wer sich im linken Querschiff aufhält, sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, das Triptychon von Dierik Bouts, das die Leidensgeschichte Christi darstellt, in aller Ruhe zu betrachten. In der Kypta sind verschiedene Herrscher in schlichten Bleisärgen begraben. Außerordentlich bedeutende Gemälde beherbergt die Sakristei der Grabkapelle, allen voran die "Kreuzabnahme" von Hans Memling, "Christus am Ölberg" von Sandro Boticelli sowie eine "Pietà" von Rogier van der Weyden. Doch damit nicht genug: Die Sakristei lockt Kunstinteressierte nicht zuletzt mit den von Felipe Vigarny kreierten Holzskulpturen, die die im Gebet versunkenen Katholischen Könige zeigen. Und schließlich kann man in der Sakristei Szepter und Krone von Königin Isabella, das Schwert ihres Gatten Ferdinand sowie das Gebetbuch der beiden Monarchen betrachten. [zurück...] |
Die an die südliche Seite der Kathedrale angebaute Capilla Real entstand von 1506 bis 1521 im Stil der Spätgotik. |
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