Die andalusische Küche ist sowohl für ihren Abwechslungsreichtum als auch ihre Bekömmlichkeit bekannt
Bevor wir uns Gerichten zuwenden, die ausgesprochen typisch für Granada sind, hier kurz ein Überblick über die wichtigsten Speisen, mit denen man in ganz Andalusien verwöhnt wird:

"Gazpacho" heißt eine herzhafte, gut gewürzte Suppe, die aus rohem Gemüse, Paprika, Zwiebeln und Tomaten zubereitet wird. Die übrigens kalte Suppe genießt man mittels kleiner Stücke gerösteten Brotes, die in diesen flüssigen Leckerbissen getunkt werden. Als "Salmorejo" wird eine etwas festere Form des Gazpachos bezeichnet.

Besonders empfehlenswert ist fritierter Fisch, der naturgemäß am frischesten in den Orten kredenzt wird, die unmittelbar an der Küste liegen. Ein wahrer Gaumengenuss: Tintenfisch mit dicken Bohnen und Thunfisch mit Tomaten.

Für "Rabo de toro", eine köstliche, aus Ochsenschwanz zubereitete Speise, ist insbesondere Córdoba und seine Umgebung berühmt, doch bekommt man "Rabo de toro" beinahe in ganz Andalusien.

Gegrillte Nieren präsentieren sich in Andalusien "leicht beschwipst": Ein gastronomisches Highlight stellen ohne Zweifel Nieren in Jerezsoße dar.

Hinter dem stolzen Namen "Turrón" verbirgt sich ein marzipanähnliches, rechteckiges Gebäck, das mit Eiern und verschiedenen Früchten den Gaumen frohlocken lässt!

Typisch für die Küche Granadas ...
sind "Sacromonte-Omelette" und "Habas". Bei ersterer Speise handelt es sich um ein Omelette mit Zwiebeln und Erbsen, und "Habas" nennt sich ein herzhaftes Gericht, das aus in der Sierra Nevada geräuchertem Schinken und dicken Bohnen zubereitet wird. Sehr empfehlenswert sind auch Huhn ("Pollo a l'ajillo") und Kalbsleber ("Higado de Ternera"). Wer nur einen kleinen Appetit verspürt, der sollte eine der zahlreichen "Tapas"-Bars Granadas aufsuchen, denn hier gibt es jede Menge wohlschmeckender, gefüllter Mini-Gerichte. Klein im Preis, groß im Geschmack!