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Einst wichtigstes Zentren moslemischer Kunst Nach dem Niedergang des Kalifats von Córdoba verlieh der Statthalter Granadas der andalusischen Stadt den Unabhängigkeits-Status (1031). Von diesem Zeitpunkt an wurde Granada mehr als zwei Jahrhunderte lang von den Almohaden und Almoraviden regiert - bis Mohammed I. im Jahr 1241 das Herrscherhaus der Nasriden gründete und die Macht über Granada ergriff. Unter den Nasriden blühte Granada regelrecht auf, denn dem arabischen Monarchen, der eigentlich Ibn al-Ahmed hieß, gelang es, Granada zur vermögendsten Stadt ganz Spaniens zu machen. Zweihundertfünfzig Jahre lang blieb Granada im Besitz der maurischen Herrscher, doch am 2. Januar des Jahres 1492 war es mit der maurischen Macht und Herrlichkeit vorbei: Granada wurde 1491 im Frieden von Santa Fe den Katholischen Monarchen zugesprochen, und ein Jahr später zogen die Christen in die Stadt ein, so dass Boabdil, dem letzten Maurenkönig, nichts anderes übrig blieb, als das Feld zu räumen. Seit dieser Zeit war Granada fester Bestandteil des christlichen Machtbereichs. Eine neue Hoch-Zeit erlebte Granada in der Epoche der Renaissance, vor allem in baukünstlerischer Hinsicht: Der unvollendet gebliebene Palast Karls V., der dennoch als das bedeutendste Renaissance-Gebäude auf der gesamten Iberischen Halbinsel gilt, ist ein eindrucksvoller Beleg dafür. |
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