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Alcaicería |
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Albaicín
Gegenüber der Alhambra liegt die besterhaltene arabische Wohngegend im östlichen Teil Granadas. Wer das Viertel näher kennenlernen möchte, startet seine Besichtigungstour am besten von der in den Jahren 1506 bis 1515 angelegten Plaza Nueva aus. Auf alle Fälle fotografierenswert ist die im mudéjaren Stil erbaute Kirche San Salvador, die sich an der Stelle erhebt, wo sich in früheren Zeiten die alte Moschee des Viertels befunden hat. Doch das „Schmuckstück“ des Albaicín ist zweifelsohne die 1525 errichtete Kirche San Nicolás, von der man einen unübertrefflichen Blick auf die Sierra Nevada sowie die Alhambrahöhe genießt. Wer gerne die Überreste der maurischen Stadtmauer („Muralla árabe“) besichtigen möchte, lustwandelt zur Puerta Nueva (ganz in der Nähe von San Nicolás), denn zwischen diesem Tor und der Puerta Monaitia ist die alte Mauer am besten erhalten geblieben. Über die Cuesta de la Alhacaba geht’s dann weiter zur Plaza del Triunfo, wo das ehemalige Haupttor der Stadt, die Puerta de Elvira, stolz emporragt. Die Bauarbeiten an diesem imposanten Tor lassen sich übrigens bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgen. Einen Kilometer nördlich der Plaza del Triunfo liegt das 1516 gegründete Karthäuserkloster „La Cartuja“, das hauptsächlich wegen seiner Kirche einen Abstecher lohnt. Das Kircheninnere ist im Barockstil gehalten; bei den wunderschönen Deckengemälden handelt es sich um Werke von Pedro Anastasio Bocanegra. Doch das Highlight der Klosterkirche ist ohne Frage die von Luis de Arévalo geschaffene Sakristei, wobei die Stuckarbeiten ganz besondere Beachtung verdienen. |
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Sacromonte
Freunden des Flamenco sei ein Besuch dieses Stadtteils ans Herz gelegt, doch strenge Flamenco-Puristen seien gewarnt, da sich die dortigen Darbietungen nicht als wirklich ursprünglich bezeichnen lassen. Nichtsdestotrotz macht es Spaß, zum Beispiel im „Reina Mora“ (Tel.: 27 82 28) den spanischen Nationaltanz zu erleben (von 21.00 Uhr bis 23.00 Uhr), insbesondere deshalb, weil der Tanzsaal so klein geraten ist, dass man sozusagen hautnah die Mimik der Tänzerinnen und Tänzer beobachten kann. Zu diesem Flamenco-Tempel gelangt, wer die Carretera de Murcia entlang flaniert; nach kurzer Zeit erreicht man einen Mini-Platz vor dem Mirador de San Cristóbal - und da ist das „Reina Mora“ auch schon. |
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