Pulsierendes Herz der Iberischen Halbinsel

 

Mitten im Herzen der Iberischen Halbinsel liegt Spaniens Metropole, knapp 650 Meter über dem Meeresspiegel. Die höchstgelegene europäische Großstadt weist eine dreieckige Form auf und nimmt mit ihrer Fläche von 8.028 Quadratkilometern etwa 1,6 Prozent der gesamten Fläche Spaniens ein.

Nachdem Madrid während des Franco-Regimes vierzig Jahre lang in einem wahren Dornröschenschlaf lag, wurde es vom "Zeitgeist" wach geküsst: Die Drei-Millionen-Stadt beeindruckt seitdem mit ihrem ausgesprochen kosmopolitischen Gepräge; sie ist Mittelpunkt des überaus regen, nicht selten hektischen Geschäftslebens, Sitz der zentralen öffentlichen Verwaltung, der Staatsregierung und des spanischen Parlaments und nicht zuletzt fester Wohnsitz des Königs. Wer einen Blick auf den Stadtplan wirft, dem fällt gleich die klare Gliederung Madrids in drei Zonen auf: Im Zentrum befindet sich die reizvolle, zum Bummeln einladende Altstadt mit ihren engen, unregelmäßig verlaufenden Straßen.

An die überaus dicht bebaute Altstadt schließt sich die Stadterweiterung an, die durch streng gerade verlaufende, sich im rechten Winkel schneidende Straßen charakterisiert ist. Die dritte Zone schließlich wird von den Außenbezirken gebildet, die durch die rege Bautätigkeit im vergangenen Jahrhundert geprägt sind.