Casa de las Muertes
Einen Katzensprung vom Ursulinerinnenkloster entfernt - am Ausgang der Calle de las Úrsulinas - erhebt sich stolz der üppig-platereske, aus dem 15. Jahrhundert stammende Palast "Casa de las Muertes". Seinen morbiden Namen verdankt er den Totenschädeln, die im oberen Fassaden-Bereich angebracht sind. Und wer genau hinsieht, kann in dem Medaillon über dem Eingang eine Bischofsgestalt erkennen, bei der es sich um den Erzbischof Alonso Fonseca handelt. Der Casa de las Muertes direkt gegenüber liegt ein kleiner Platz, dessen Anziehungspunkt von einem Denkmal des bereit erwähnten Schriftstellers Miguel de Unamuno gebildet wird.

 

Palacio de la Salina
Zu diesem besuchenswerten Palast, der 1516 im Auftrag des Bischofs Fonseca erbaut wurde, gelangt man über die am Kloster Las Dueñas entlanglaufende Calle Juan de la Fuente. Highlights des Palacio de la Salina sind der reizvolle Patio sowie die weit geschwungenen Bögen der mit Medaillons verzierten Arkaden, die das Bild der Fassade bestimmen.


Palacio de Monterrey
Dieser an der Calle Bordadores gelegene Prachtpalast ist eines der schönsten Renaissance-Bauwerke in ganz Spanien. Er wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet, und charakterisiert sich vor allem durch seine an der Südseite verlaufende, sehr lange Galerie mit ihren beiden gedrungenen Türmen.


Colegio de los Irlandeses (Colegio Mayor Arzobispado Fonseca)
Der Name dieses im 16. Jahrhundert entstandenen Palastes an der Calle Fonseca verrät schon, für welche Personengruppe er erbaut wurde: für irische Studenten nämlich. Sehenswert sind das platereske Portal und der zweistöckige, zur Meditation einladende Patio, der von Diego de Siloë kreiert wurde und zu dessen Hauptmerkmalen die Medaillons sowie die hübschen Säulenkapitelle zählen. Auch das Innere des Kollegs verdient Beachtung, finden sich hier doch Gemälde von Schülern Alonso de Berruguete und ein beeindruckender Altaraufsatz, der von der Hand des Meisters selbst stammt.