Plaza Mayor
Zu den schönsten Plätzen auf der ganzen Iberischen Halbinsel rechnet ohne Zweifel die Plaza Mayor, das Zentrum Salamancas. Die von in einheitlichem Stil gehaltenen, dreistöckigen Gebäuden mit Arkaden umgebene Plaza wirkt zwar quadratisch, ist jedoch ein wenig trapezförmig. Nach Entwürfen von Alberto de Churriguera startete man mit den Bauarbeiten im Jahr 1729, und 1755 war die herrliche Plaza vollendet. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein wurden hier Stierkämpfe veranstaltet - heute geht es auf der Plaza friedlicher zu, aber höchst lebendig, vor allem abends, wenn die Stunde des Flanierens beginnt. In den gemütlichen Cafés und Kneipen unter den Arkaden trifft man sich, um die schöne Atmosphäre des Platzes zu erleben und miteinander gemütlich zu plaudern, zu trinken und einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen.

 

Patio de las Escuelas
An diesem Platz, der seine Schönheit vor allem den plateresken Bauwerken, die ihn umstehen, verdankt, begegnen wir dem schon erwähnten Humanisten Fray Luis de León wieder: Blickfang des Zentrums des Platzes ist das 1869 geschaffene Denkmal des großen Gelehrten. An der Südwestseite des Patio erhebt sich eine stolz ihre Zinnen präsentierende Gebäudefront; ihr rechter Teil zählt zu den Escuelas Menores. Durch ein mit wunderbaren Wappen geschmücktes Tor gelangt man in den Patio, der nur ein Stockwerk aufweist. Sehenswert in diesem Gebäude ist insbesondere der dem bedeutendsten spanischen Dramatiker, Calderón de la Barca (1600 - 1681), gewidmete Raum: Zu bewundern sind das etwa 1480 von Fernando Gallego geschaffene Deckenfresko ("Cielo de Salamanca"), welches die astronomischen Erkenntnisse der damaligen Zeit bildnerisch widergibt. Darüber hinaus machen Kunstwerke von Juan und Felipe de Vigarny einen Besuch der "Sala Calderón de la Barca" lohnenswert.


Plaza del Puente, Puente Romano
Der Weg von der Alten Kathedrale zum Río Tormes führt zur Plaza del Puente. Von diesem Platz aus spannt sich die Brücke Romano über den Fluss. Dass die Brücke ihren Namen nicht umsonst trägt, zeigen die 15 Bogen, die von den insgesamt 30 Bogen tatsächlich altrömischen Ursprungs sind. Im romanischen Stil ist auch die schlichte, aber sehr hübsche Kirche Santiago, wenngleich es sich auch "nur" um einen vor etwa zwanzig Jahren realisierten Nachbau des früheren Gotteshauses handelt.