Anziehungspunkte
Das Gesicht jeder Stadt wird durch typische Gebäude, Plätze oder Stadtviertel geprägt. Damit Sie sich rasch einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten machen können, hier eine kurze Zusammenstellung der Sightseeing-Highlights, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Salamanca blickt auf eine lange Historie zurück, die nicht zuletzt in Bauwerken und Plätzen ihren Niederschlag gefunden hat.

Plaza Mayor
Zu den schönsten Plätzen auf der ganzen Iberischen Halbinsel rechnet ohne Zweifel die Plaza Mayor, das Zentrum Salamancas

Plaza Corillo und Kirche San Martín
Kleiner, aber feiner Platz, der ein kunsthistorisches Schmuckstück besitzt

Rathaus (Ayuntamiento) und Pabellón Real

Haus der Muscheln (Casa de las Conchas)
interessante Schattenspiele...

Universitäts-Komplex
Christoph Columbus holte hier angeblich vor seiner vermeintlichen Indien-Reise astronomischen Rat

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Universitäts-Komplex
Spaziert man von der Kirche La Clerecía die Calle Libreros in südwestlicher Richtung weiter, erreicht man in ein paar Minuten den Gebäudekomplex der in früheren Zeiten weltbekannten Hochschule, an der angeblich Christoph Columbus vor seiner vermeintlichen Indien-Reise astronomischen Rat einholte. Einst lehrten hier so berühmte Denker und Dichter wie der der Mystik ergebene Juan de la Cruz (1542 - 1591) oder der Schriftsteller und Philosoph Miguel de Unamuno (1864 - 1936), dessen gedankenreicher Roman "Nebel" auch heute noch lesenswert ist. Doch nun zur Baugeschichte der Universität: Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1415, und erst mehr als hundert Jahre später wurde die Hauptfassade errichtet, die ein absolutes Highlight des plateresken Stils darstellt. Besondere Beachtung verdienen die sich über den zwei Eingangstüren befindlichen Steinmetzarbeiten und Medaillons, die verschiedene "VIP's" früherer Zeiten darstellen, zum Beispiel die Katholischen Könige. Doch auch das Wappen Karls V., der kaiserliche Doppeladler sowie die zahlreichen mythologischen Gestalten wie Jupiter, Venus oder Bacchus sind ein wahrer Augenschmaus. Übrigens ist die Universitätsfassade offenbar recht studentenfreundlich, den der kleine steinerne Frosch, der auf einem Totenschädel sitzt, soll den Studiosi Glück bringen!

Durch dieses einzigartige Portal gelangt der Besucher auf einen zwei Stockwerke umfassenden Patio; um sein unteres Stockwerk sind die Hörsäle angeordnet, von denen der theologische und der dem kanonischen Recht gewidmete eine Extra-Portion Aufmerksamkeit verdienen. Im theologischen Hörsaal - einst Wirkungsstätte des berühmten Humanisten Fray Luis de León (1527 - 1591) - ist eine beeindruckende Lehr-Kanzel zu bewundern. Das Highlight des früheren Lehrsaals für kanonisches Recht besteht aus einem Brüsseler Gobelin, der ein Konterfei Karls IV. zeigt. Heute geht es in dieser Aula Magna feierlich, aber auch lustig zu, denn der großzügig konzipierte Raum wird für diverse Feste, wie etwa Studienabschluss-Feiern, verwendet.

Besichtigungszeiten der Universität:
Mo. bis Sa.: 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr; 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr. So. und Feiertage: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr.

   
   
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Plaza Mayor
Die von in einheitlichem Stil gehaltenen, dreistöckigen Gebäuden mit Arkaden umgebene Plaza wirkt zwar quadratisch, ist jedoch ein wenig trapezförmig. Nach Entwürfen von Alberto de Churriguera startete man mit den Bauarbeiten im Jahr 1729, und 1755 war die herrliche Plaza vollendet. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein wurden hier Stierkämpfe veranstaltet - heute geht es auf der Plaza friedlicher zu, aber höchst lebendig, vor allem abends, wenn die Stunde des Flanierens beginnt. In den gemütlichen Cafés und Kneipen unter den Arkaden trifft man sich, um die schöne Atmosphäre des Platzes zu erleben und miteinander gemütlich zu plaudern, zu trinken und einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen.

   
   
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Haus der Muscheln (Casa de las Conchas)
Wer von der Plaza Corillo die Rúa Mayor in südwestlicher Richtung weitergeht, kommt zu einem weiteren Platz, dessen "Schmuckstück" die Casa de las Conchas ist, ein Palast des Ritters Talavera Maldonado. Das Mitglied des Santiagoordens war ein Freund reizvoller Farbenspiele: Er ließ die Fassade seines Palastes mit Jakobsmuscheln bedecken, die - abhängig vom jeweiligen Stand der Sonne - interessante Schattenspiele hervorrufen. Empfehlenswert ist ein Besuch des auch für seine hübschen Fenstergitter bekannten Gebäudes, vor allem wegen der Kassettendecke im Stiegenhaus und dem wunderschönen Patio.


   
   
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Rathaus (Ayuntamiento) und Pabellón Real
Sehenswert ist das sich an der nördlichen Seite der Plaza Mayor erhebende Rathaus, das von Andrés García errichtet und 1852 mit einem Glockenstuhl versehen wurde. Vis-à-vis des Rathauses befindet sich der Pabellón Real, den der Baumeister Alberto de Churriguera im Auftrag Philipps V. erbaute. Der Bauherr ließ sich in Form einer sehenswerten Büste verewigen.


   
   
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Plaza Corillo und Kirche San Martín
An die südwestliche Ecke der Plaza Mayor grenzt die Plaza Corillo, ein kleiner, aber feiner Platz, der ein kunsthistorisches Schmuckstück besitzt: Die Kirche San Martín nämlich, ein spätromanisches Gebäude aus dem 12. Jahrhundert. Am nördlichen Portal ist ein aus dem 13. Jahrhundert stammendes Relief des Heiligen Martins zu sehen, und das südwestliche Portal ist insbesondere wegen seiner plateresken Verzierungen sehenswert. Doch birgt auch das Innere des Gotteshaus so manchen Schatz, zum Beispiel einen Altaraufbau von Alberto de Churriguera aus dem Jahr 1731 oder verschiedene Grabmäler aus der Zeit der Gotik.

   
   
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