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Warmes Klima, Flamenco, Gazpacho, Sherry, Stierkampf und feucht-fröhliche Feste |
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Sevilla gehört ohne Frage zu den anziehendsten Städten Spaniens. Obwohl die maurischen Einflüsse in der Architektur am offensichtlichsten sind - Andalusien war rund 800 Jahre lang von den Mauren besetzt - war die Stadt schon lange vorher ein kulturelles Zentrum. Die Fruchtbarkeit des Landes und das warme Klima mit etwa 3000 Sonnenstunden pro Jahr führten dazu, dass sich hier schon Phönizier und Karthager ansiedelten. Sevilla ist eine bezaubernde und romantische Stadt mit einer Fröhlichkeit und Lebensfreude, die den Besucher ansteckt. Die Sevillaner sind ein lebenslustiger Menschenschlag; sie übertreiben gerne und sind einem Schwätzchen niemals abgeneigt. Vielleicht liegt es am milden Klima oder auch daran, dass sich die Einwohner sehr wohl bewusst sind, an welch schönem Ort sie leben. Wie schon gesagt, plaudern die Sevillaner für ihr Leben gerne - und das tun sie mit ihrem angenehmen, typisch andalusischen Akzent sehr ausgiebig. Aber vor allem sind sie perfekte Gastgeber. Sevilla hat es exzellent verstanden, sich dem Rhythmus des Fortschritts anzupassen, ohne dabei auf seine Ursprünge und Traditionen zu verzichten, die der ganze Stolz der Bürger dieser weltoffenen Stadt sind. Weitere für die EXPO '92 errichtete Bauwerke sind das Maestranza-Theater (gegenüber der Stierkampf-Arena), das Cartuja-Auditorium und der Kongresspalast mit seiner gewaltigen goldenen Kuppel. Die alte Bahnstation modernistischen Stils mit dem klangvollen Namen "Antigua Estación de Cordoba" wurde restauriert und dient heute als Ausstellungshalle.
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